Samstag, 10. März 2007

Deichmann hat schon wieder seine Magneten eingeschaltet! Das muss der Grund gewesen sein, warum ich wie magisch angezogen das Schuhgeschäft betreten habe. Natürlich hab ich wieder einmal zugeschlagen mit

1 Paar weiße Ballerina (das Paar vom letzten Jahr wird aber dafür den Weg ins Nirvana ansteuern - Versprochen!)
1 Paar Ballerina im Bundesheer-Look (oder wie nennt man das Muster mit den schlamm- und khaki-farbenen Flecken?)
1 Paar Ballerina im Zebra-Look

Guckst Du hier:



Die Flecken auf meinen Füßen stammen von:

Links hat meine liebe Arbeitskollegin ein Kasterl geöffnet, aber meinen Fuß nicht gesehen (So klein sind die ja wohl auch nicht - Größe 40?).

Rechts hat mich Johnny mit einer Maus verwechselt (So behaart sind sie aber gar nicht, vielleicht war es der Käsegeruch!!!).

Freitag, 9. März 2007

Im September 2005 haben wir Betriebsausflug nach Kopenhagen gemacht. Es waren 4 wirklich sehr schöne Tage und das Wetter hat doch sehr mitgespielt.

Da mußte natürlich auch die kleine Meerjungfau besichtigt werden:



Und viele andere Sehenswürdigkeiten standen am Plan.



Die Sommerresidenz der Königin, mit wunderschön angelegtem Garten:



Das ist New Havn und zu dem gibt es Geschichte:


Es war am letzten Tag in Kopenhagen. Meine Zimmerkollegin ist eine fanatische Städte-Besucherin, die bis zur letzten Minute von einer Sehenswürdigkeit zur anderen hecheln muss. Ich gehöre aber zu der Sorte, die gerne auch mal in einem gemütlichen Cafe sitzt und sich das Treiben rings herum live gibt. So kann man das Feeling einer Stadt so richtig einsaugen! Also ließ ich sie ziehen, suchte mir einen sonnigen Platz und genoss die Stadt auf meine Art. Nachdem sich noch einige Arbeitskollegen zu mir gesellt hatten, wollten wir zum Hotel aufbrechen, denn der Heimflug näherte sich unaufhaltsam.

Plötzlich ging es mir total übel. Ich bekam Rückenschmerzen, wurde total kraftlos und schwindelig. Mit Müh und Not schleppten mich meine Kollegen zum Hotel. Dort angekommen wurde ich in der Hotelhalle aufgebahrt und bekam kalte Schweißausbrüche. Ich konnte nur mehr die aufgeregten Stimmen der Anwesenden wahrnehmen, die rätselten was denn mit mir los wäre! Mir wurden Kreislauftropfen eingeflößt. Dann schnappte mich meine Zimmerkollegin und der Reiseleiter und brachten mich mit dem Taxi ins Krankenhaus. Im Krankenhaus angekommen, ging es wieder aufwärts mit mir. Eine nette Ärztin, die sich rührend um mich kümmerte und auch sehr gut Deutsch konnte, machte eine EKG bei mir. Nachdem man nichts feststellen konnte, wurde ich wieder entlassen und durfte heimfliegen. Mit Müh und Not erreichten wir das Flugzeug. Mein Humor war auch wieder da und ich blödelte nur, dass auch das Krankenhaus zu den Sehenswürdigkeiten gehört und das wollt ich nun mal auch noch sehen.

Am nächsten Tag litt ich zusehens an Atemnot und ging zum Hausarzt, der ein Blutbild machen ließ. Aufgeregt rief er mich am Abend an und meinte, dass die Werte sehr schlecht wären. Ich sollte so schnell wie möglich ins Spital fahren und das abchecken lassen. Ich ließ mich ins Spital bringen, wo ich sehr rasch zu einer weiteren EKG-Untersuchung gebeten wurde (sonst wartet man dort Stunden!!) Dort wurde erkannt, dass ich einen Hinterwand-Infarkt hatte! Sofort wurde ich in die Herzüberwachung transferiert, wo man sich auch wieder rührend um mich gekümmert hat. So ein Zimmer mit lauter Überwachungs-Monitoren und ständig ging bei irgendeinem Patienten der Alarm los, ist wahrlich kein Zuckerschlecken.


Gott sei Dank wurde mir sehr bald ein Herzkatheder gesetzt und ich konnte sogar am Monitor mitverfolgen, wie mir ein Stent eingesetzt wurde. Anschließend kam ich dann in ein anderes Zimmer, ohne Monitore!

3 Tage vor meiner großen 40er-Feier wurde ich entlassen und habe mein Geburtstags-Fest mit Familie und Freunden ganz intensiv genossen.


Tja dem Tod noch mal von der Schippe gesprungen und eine ganz andere Einstellung zum Leben gewonnen. Außerdem habe ich auf meinem 4wöchigen Reha-Aufenthalt ganz liebe Menschen kennen gelernt, diese neuen Freundschaften möchte ich nicht nie und nimmer missen und pflege sie auch sehr intensiv.

Alles Negative hat also auch seine positiven Seiten - man muss sie nur finden!
Und so entlasse ich Euch in ein schönes Wochenende und bitte Euch von bedrückter Stimmung und stummen Entsetzen Abstand zu nehmen, denn aus diesem Grund hab ich Euch diese Geschichte nicht erzählt. Denkt daran

ICH LEBE, ICH LIEBE, MIR GEHT ES GUT!!!!!

und das Leben ist viel zu kurz um miese Stimmung aufkommen zu lassen. Aber vielleicht konnte es dazu beitragen, dass mich der Eine oder Andere jetzt ein bisserl besser versteht!

Donnerstag, 8. März 2007

So es ist wieder soweit



Dieses Mal hab ich mir eine grüne Wiese mit Blümchen eingebildet. Tja da ich keinen Garten hab, muss ich die Blümchen halt auf meinen Nägeln wachsen lassen.

Mittwoch, 7. März 2007


In der Stille schwebt ein Engel zu Dir,
und kniet sich leise vor Dein Bett.
Er spürt die Schmerzen Deines Körpers
und sieht die Schwäche tief in Dir.
Im zärtlichen Berühren Deines Herzens
nimmt er Dich ganz sanft in seinen Arm
und umhüllt Dich liebevoll mit seinem Zauber,
um Deine Heilungskräfte zu beflügeln.

Hoffentlich kommt der Engel auch zu mir. Hab heute Kopfweh!!!:-(

Dienstag, 6. März 2007



So nach 20 mal Hypoxi (siehe Post "Umfang verlieren" vom 29.1.07) kann ich Euch folgendes Ergebnis mitteilen:

Vorher
Nachher

Bauch: minus 08 cm
Taille: minus 10 cm
Popo: minus 04 cm
Besonders das Hautbild am Bauch hat sich sehr verbessert. Nachdem ich im Jahr 2005 über 20 kg abgenommen hatte, war mein Bauch total schlaff und runzelig. Jetzt ist er wieder straff und glatt.




Mach ich sicher bald wieder! Hätt mir nicht gedacht, dass das wirklich soviel bringt!



Montag, 5. März 2007


liebe BLOG-Freunde. Ich hoffe Ihr hattet ein schönes Wochenende und wünsche Euch eine nicht zu stressige Woche.

Meine Fellmonster haben das Wochenende genossen:

Seit 1 Woche werden sie am selben Platz gefüttert:
Seht mal ich hab einen wunderschönen helllila Krokus im Hof gefunden!

Sonntag, 4. März 2007

For you ...

Diesen Post widme ich unserem Schweden-Mädl:



Verschneit liegt rings die ganze Welt,
Ich hab' nichts, was mich freuet,
Verlassen steht der Baum im Feld,
Hat längst sein Laub verstreuet.
Der Wind nur geht bei stiller Nacht
Und rüttelt an dem Baume,
Da rührt er seinen Wipfel sacht
Und redet wie im Traume.
Er träumt von künft'ger Frühlingszeit,
Von Grün und Quellenrauschen,
Wo er im neuen Blütenkleid
Zu Gottes Lob wird rauschen.
.......Joseph von Eichendorff

Samstag, 3. März 2007



Herkunft: hebräisch
Bedeutung: wer ist wie Gott?
Namenstag: 29.9.
Natürlich niemand! Ich bin die einzige "Göttliche"! Und Nobody is perfect. My name is Nobody

Herkunft: lateinisch
Bedeutung: der Edle; von hohem römischen Adel, der Adlige
Namenstag: 17.3.
Ja, Ja und so edel und adelig, dass er mich als sein Gefolge (Magd, Sklave, Putzfrau ...) ansieht

Herkunft: weibliche Form von Emil - lateinisch
Bedeutung: aemulus=nacheifernd, nachahmend
Namenstag: 22.5.
Da hab ich wohl den falschen Namen ausgesucht! Wüßte nicht wen sie nachahmt und nacheifert?


Herkunft: Abkürzung für Johannes. Griechische Form des hebräischen Yochanan
Bedeutung: „der HERR ist gnädig“ bzw. „der HERR hat Gnade erwiesen“
Namenstag: 24.6.
Oh ja, gnädig ist mein Fellmonster wirklich. Er erweist mir die Gnade auch in meinem Bett zu schlafen und den Kopfpolster zu benutzen! Den Esstisch darf ich auch manchmal verwenden, aber nur unter seiner Aufsicht! Und besonders gnädig hat er es, dass ich seine Dosen öffne, um sie geschwind zu servieren!

Freitag, 2. März 2007

....endlich Wochenende!

Da lassen wir es uns doch wieder mal gut gehen. So richtig schlunzen und blau machen. Die Natur und Ruhe genießen. Sich mit einem ausgiebigen Frühstück mit allen drum und dran verwöhnen. Sich abends einen guten Schluck vergönnen. Energie auftanken für die kommende Arbeitswoche.

Leute das muss frau einfach genießen und darum wünsche ich Euch ein

Donnerstag, 1. März 2007



Auszüge aus dem Tagebuch des Hundes

7:00 Uhr - Boah! Gassi gehen! Das mag ich am liebsten
8:00 Uhr - Boah! Fressi! Das mag ich am liebsten
9:30 Uhr - Boah! Eine Spazierfahrt! Das mag ich am liebsten
9:40 Uhr - Boah! Im Auto pennen! Das mag ich am liebsten
10:30 Uhr - Boah! Eine Spazierfahrt! Das mag ich am liebsten
11:30 Uhr - Boah! Heimkommen! Das mag ich am liebsten
12:00 Uhr - Boah! Die Kinder kommen! Das mag ich am liebsten
13:00 Uhr - Boah! Ab in den Garten! Das mag ich am liebsten
16:00 Uhr - Boah! Noch mehr Kinder! Das mag ich am liebsten
17:00 Uhr - Boah! Fressi! Das mag ich am liebsten!
18:00 Uhr - Boah! Mein Herrchen! Das mag ich am liebsten!
19:00 Uhr - Boah! Stöckchen holen! Das mag ich am liebsten
21:30 Uhr - Boah! In Frauchens Bett schlafen! Das mag ich am liebsten!

Auszüge aus dem Tagebuch der Katze

Tag 5.283 meiner Gefangenschaft.

Meine Wärter versuchen weiterhin mich mit kleinen Objekten an Schnüren zu locken und zu reizen. Ich habe beobachtet wie sie sich den Bauch mit frischem Fleisch vollschlagen, während sie mir nur zerstampfte gekochte Reste von toten Tieren mit kaum definierbarem Gemüse vorsetzen. Die einzige Hoffnung die mir bleibt, ist die einer baldigen Flucht. Während dessen erlange ich Genugtuung in dem ich das eine oder andere Möbelstück zerkratze. Morgen werde ich mal wieder eine Zimmerpflanze fressen.

Heute habe ich es beinahe geschafft, einen Wärter durch schleichen zwischen den Beinen zu Fall zu bringen und ihn dadurch zu töten. Ich muss einen günstigen Moment abpassen, zum Beispiel wenn er sich auf der Treppe befindet.

Um meine Anwesenheit abstoßender zu gestalten, zwang ich Halbverdautes wieder aus meinem Magen auf einen Polstersessel. Das nächste Mal ist das Bett dran. Mein Plan, ihnen durch den geköpften Körper einer Maus Angst vor meinen mörderischen Fähigkeiten einzuflößen ist auch gescheitert. Sie haben mich nur gelobt und mir Milchdrops gegeben. Was wiederum gut ist, weil mir davon schlecht wird.

Heute waren viele ihrer Komplizen da. Ich wurde für die Dauer deren Anwesenheit in Einzelhaft gesperrt. Ich konnte hören, wie sie lachten und aßen. Ich hörte, dass ich wegen einer "Allergie" eingesperrt wurde. Ich muss lernen, wie ich diese Technik perfektionieren und zu meinem Vorteil nutzen kann.

Die anderen Gefangen sind Weicheier und wahrscheinlich Informanten.Der Hund wird oft frei gelassen, kommt aber immer wieder freudestrahlend zurück. Er ist offensichtlich nicht ganz dicht. Der Vogel dagegen ist garantiert ein Spion. Er spricht oft und viel mit den Wärtern. Ich glaube, dass er mich genauestens beobachtet und jeden meiner Schritte meldet. Da er sich in einem Stahlverschlag befindet,kann ich nicht an ihn ran. Aber ich habe Zeit.

Mein Tag wird kommen....

Mittwoch, 28. Februar 2007

....werfe den ersten Schuh! oder wer im Glashaus sitzt soll nicht mit Schuhen werfen!

Ich bin eine bekennende Schuh-Fanatikerin. Zu jeder Hose und jeden Rock, aber auch zu den Oberteilen, gehört der passende Schuh. In allen Formen und Farben, mit und ohne Schnick-Schnack, edel oder bequem, für Winter und Sommer, Stiefel oder Sandale.

So wie andere einen weiten Bogen um Blumengeschäfte machen müssen, ziehen mich Schuhgeschäfte magisch an. Zirka 70 Paar Schuhe, Stiefeln, Sandalen und Pantoletten zwängen sich in meine Schuhkästen. Seufzend steh ich vor der Auslage und es ist mit Sicherheit immer der teuerste Schuh, der mein Herz, aber nicht mein Bankkonto, erfreut. Zugegeben diese exklusiven Stücke sind dann nur Wunschträume, aber bei gewissen Schnäppchen kann die kleine Michi nicht "Nein" sagen. Es findet sich doch jedes Mal so ein wohlgeformtes Pärchen, dass mir hinterher ruft: "Probier uns an, wir würden uns so gerne an Deine Füße schmeicheln". Wenn diese Dinger mir dann noch erklären, dass sie gar nicht teuer sind - ja, sogar wie die italienischen Marktschreier: "Occasione, Occasione" rufen, dann ist es mit meiner Selbstbeherrschung vorbei und ich muss meine kleine Sucht wieder befriedigen. Schließlich müssen sie doch vor diesen bösen Verkäufern und anderen nicht auserkorenen Kunden, die keine Ahnung haben, wie man mit diesen kleinen Schmuckstücken umgeht, beschützt werden. Da muss ich auch keine Angst haben, dass sie sich mit meinen anderen Pärchen im Kasten nicht vertragen. Man stellt dann halt die Roten nicht neben die Rosafarbenen und die Eleganten müssen ihr Dasein auch nicht neben den "Hatschern" (Wiener Ausdruck für bequeme Schuhe für alle Tage) fristen.

Welches Paar heute den täglichen Kampf um meine Füße gewonnen hat?



Dienstag, 27. Februar 2007

So das ist nun die vorerst letzte Folge von "My Home"

Da mein Vorzimmer in türkis gehalten ist, war es sehr schwer die passende Dekoration zu finden. Ich hab mich für silber entschieden:


Meine Uhrenvitrinen wurden kurzerhand auch in türkis gestrichen, denn das ursprüngliche Schwarz hat überhaupt nicht gepasst. Da sind aber "nur" meine besonderen Stücke ausgestellt. Ich besitze noch ca. 20 Uhren, die für den täglichen Gebrauch bestimmt sind und immer passend zur Garderobe gewechselt werden.
Na und? Jeder hat doch einen Tick? Das ist halt mein Tick (-Tack).
OK ich hab noch einen zweiten Tick (von meiner Mama geerbt!!!), ich hab ca. 70 Paar Schuhe .... aber das ist eine andere Geschichte.





Montag, 26. Februar 2007

Schnee

musste heute auf dem Weg in die Arbeit schnell ein Beweisfoto machen, dass es in Wien heute Nacht geschneit hat.


Und heute stellen wir das Wohnzimmer vor:

Der Couchtisch kann je nach Bedarf geschmückt werden

Der Tischmistkübel aus Tontopf mit 3D-Serviettentechnik


Das Windlicht mit Serviettentechnik bearbeiteter Kerze

Bambusmatte mit Moos und Zierblumen

Das Board über dem Fernseher

mit Froschmädchen

und meinem Schmetterlingsfensterbild (für Teelichter)

Kerze in Dekorschüssel

Das Regal im Wohnzimmerverbau

Dieser süße Drache ist eine Petroleumlampe. Die Flammen kommen natürlich aus den Nüstern! Hab ich auf einem Künstlermarkt entdeckt.

Die Duftlampe hat sich bei einem Adventmarkt in meine Tasche geschummelt (nicht gestohlen!!)


Diese Keramikschnecke hab ich von meinem Lästerschwein (äh Schwesterlein)


Die Mieze hab ich meinem Sohn von einer Reise mitgebracht (war das Venedig, Rom, Barcelona oder ?)

auch die Eßecke braucht Schnick-Schnack

Der Zweig über der Couch musste einfach sein

und damit es nicht so fad ist ein paar Apferl drauf

Sonntag, 25. Februar 2007

Teil 2 zeigt meine Bildergalerie


Auch an mir ist eine große Künstlerin *grins* verloren gegangen



im Wohnzimmer eine Mischtechnik mit Serviette und Strukturpaste und ....

ohne Blitz erkennt man die Struktur besser

auch diese Trilogie ist im Wohnzimmer

passend zum türkisen Vorzimmer, eine mit Serviettentechnik veredelte Fliese

im Schlafzimmer meine Portraits - die hängen mit Absicht so schief! Schief ist englisch und englisch ist modern *grins*

und zum guten Schluss wieder mal Mischtechnik im Schlafzimmer